Ab 25€ innerhalb Deutschlands Versandkosten mit DPD
45 Tage Rückgaberecht
ab 100€ Bestellwert 3% Rabatt
Kauf auf Rechnung

Die Fertigstellung von Strickteilen

Die Fertigstellung von Strickteilen

Auch wenn sie etwas mühselig ist - eine sorgfältige Fertigstellung verleiht individuellen Strickstyles den letzten Schliff. 

Fäden vernähen:

So geht's:

Am besten stricken Sie gleich vorrausschauend und beginnen stets am Anfang einer Reihe mit einem neuen Knäuel. Nach dem Schließen der Nähte können so die Fäden auf der Innenseite in den Randmaschen leicht vernäht werden.

Hängen die Fadenenden doch einmal in der Mitte des Strickstücks, verkreuzen Sie die Fäden und vernähen Sie sie auf der Rückseite im Zickzack mit den linken Maschen.

Strickteile spannen:

Mit dem Spannen oder Dämpfen einer Strickarbeit erzielen Sie ein regelmäßiges Maschenbild und glätten eingerollte Ränder.

So geht's:

Spannen Sie die Strickteile in der korrekten Form auf eine gepolsterte Unterlage. Das kann ein Bügelbrett oder ein Handtuch auf dem Tisch sein. Zum Feststecken eignen sich Stecknadeln und Spanndraht-Sets ("Dressing Wires"). Mit ihnen werden die Ränder des Strickstücks fixiert. Die aufgespannten Teile befeuchten Sie mit einem Wäschesprüher oder bedecken Sie mit einem feuchten Baumwolltuch. Auch das Dämpfen mit der Dampfstoßfunktion des Bügeleisens ist möglich. Dabei darf das Gestrick nicht berührt werden!

Sind alle Teile getrocknet, werden sie von der Unterlage abgenommen.

Bei glatten Strickmustern aus Schurwolle und Baumwolle bietet sich dieser Arbeitsschritt an. Plastische Muster wie Patent- und Aranmuster sollten Sie nicht dämpfen. Auch Synthetik- und Effektgarne sowie Mohair, Angora und Seide vertragen keine Behandlung mit Dampf.

Zusammennähen: 

Die Einzelteile eines Pullover zusammenzunähen verlangt Fingerspitzengefühl. Beherrscht man erstmal die Technik verliert dieser Arbeitsschritt schnell seinen Schrecken.

Schulternähte schließen mit dem Maschenstich

Querverlaufende Nähte verbinden Sie mit dem Maschenstich. Dafür werden die beiden abgeketteten Kanten der Strickteile mit einer dicken Sticknadel mit abgerundeter Spitze und der Originalwolle so zusammengenäht, dass eine neue Reihe rechter Maschen entsteht.

So geht's:

Man legt die Strickteile mit der rechten Seite nach oben dicht gegeneinander. Am rechten Schulterende beginnend, verbindet man zuerst die Randmaschen miteinander:

In die 1. Masche des unteren Strickteils mit der Wollnadel von hinten nach vorne ausstechen.

* In die entsprechende Masche des oberen Strickteils ein- und in der darauffolgenden Masche ausstechen.

Danach in die vorhergehende Masche des unteren Strickteils ein- und in der folgenden Masche ausstechen, ab* wiederholen.

Seiten- und Ärmelnähte schließen mit dem Matratzenstich

Gestrickte Teile lassen sich mit dem Matratzenstich fast unsichtbar verbinden. Dafür legt man die Strickteile mit der rechten Seite nach oben nebeneinander auf die Arbeitsfläche. 

So geht's:

Sie beginnen am unteren Naht Rand des rechten Strickteils. Zuerst erfassen Sie den Querfaden zwischen Randmasche und der daneben liegenden Masche. Dann erfassen Sie beim linken Strickteil den Querfaden der Masche, die auf gleicher Höhe liegt. Danach verbinden Sie abwechselnd die Querfäden der beiden Strickteile.

Ärmel einsetzen

Ärmel werden vor dem Schließen der Seiten- und Ärmelnähte eingesetzt.

So geht's:

Sie legen Vorder- und Rückenteil mit geschlossener Schulternaht und der rechten Seite nach oben auf eine Arbeitsfläche. Befestigen Sie mit Stecknadeln die äußeren Ärmelkanten am Armloch, dann die Ärmelmitte an der Schulternaht. Nähen Sie mit Matratzenstich den Ärmel ein. Erfassen Sie dabei am Ärmel immer eine ganze Masche. Bei Vorder- und Rückenteil jeweils einen oder zwei Querfäden.


Bitte geben Sie die Zeichenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.